Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden

Wir sind Zwischenspiel. Das dürfte jedem vermutlich klar sein. Aber wo wollen wir hin? Was sind unsere Wünsche, was sind unsere Ziele? In einer Zeit des gezwungenen Stillstands wollen wir trotz allem nicht rasten. Und was tut man, wenn Auftritte rar und Begegnungen mit anderen Menschen nur noch eine vage Erinnerung sind? Genau. Man sammelt Ideen – darüber, wie es künftig weiter gehen könnte.

Die Erfahrung auf und mit Hochzeiten zeigt uns, dass wir kreativ noch mehr erreichen möchten. Musik ist klar unsere Leidenschaft – doch auch die Worte, welche natürlich mit der Musik einhergehen, begeistern uns. Wir sind uns einig, dass wir euch noch mehr bieten können & möchten. Mehr aus einer Hand. Dafür brauchen wir zum einen die Musik – zum anderen aber auch die richtigen Worte im richtigen Augenblick. Ihr habt richtig gehört – wir haben einen Workshop zum freien Redner absolviert. Viele Trauredner:innen haben wir bisher gehört – doch nur wenige konnten uns richtig begeistern. Also warum nicht selbst machen?

Ein neuer Abschnitt

Mitte März führte uns unser Weg also ins Rheinland, zu den Workshop-Coaches Martin und Johanna Lieske. Wir wurden mit gesundem Abstand, jedoch nicht weniger herzlich von den Beiden empfangen. So durften wir uns gleich wie zu Hause fühlen und lernten neben den Kochkünsten auch noch Haus und Hof, sowie deren Locken-Wuschelköpfige-Wirbelwind-Tochter Malin und Labrador Ole kennen.

Trotz der familiären Atmosphäre konnten wir uns auf einen professionellen, zweitägigen Workshop freuen, der in theorie- und praxisbezogener Hinsicht sehr vielseitig und lehrreich war. Auf der Tagesordnung standen Aufbau, Ablauf und Inhalte einer guten Rede und freien Trauung sowie die Integration von Ritualen, um diese für das jeweilige Brautpaar einzigartig und spannend zu gestalten. Natürlich gab es auch viele Insidertipps und -tricks aus dem Alltag eines Redners, die gut aufbereitet rübergebracht wurden. Nach all den theoretischen Vorbetrachtungen konnten wir auch selbst zeigen, welche Worte in uns stecken. So erarbeiteten wir über Nacht auch selbst eine Rede. Es ist natürlich nicht immer einfach auf Abruf kreativ zu sein. Aber neben der teilweise aufgekommenen Verzweiflung, die wir durch allerhand Süßkram und gegenseitige Motivation überwinden konnten, blieb der Spaß und die Begeisterung nicht auf der Strecke. So entstand bis zum Morgengrauen unsere erste Traurede.

Durch das durchweg freundliche und konstruktive Feedback der erfahrenen Rednercoaches, fiel es uns auch leichter, vorhandene Schwächen aufzudecken und in Stärken zu verwandeln. Es ist immer sehr vorteilhaft zu wissen, worauf man sich stärker fokussieren muss, um sich verbessern zu können und an den gestellten Aufgaben zu wachsen. Wichtig für uns: Wir sind und bleiben ein Team, prägen aber unsere unterschiedlichen Charaktere und Herangehensweisen. So ziehen wir gemeinsam an einem Strang, behalten aber unsere Individualität.

Martin gewährte uns ebenfalls einen Einblick in seine Redner-Agentur, in der er eigens ausgebildete Redner gemeinsam mit einem großen Team koordiniert, unterstützt und weiterbildet. Ein Herzensprojekt, das mit großem Aufwand und viel Engagement immer weiter vorangebracht wird.

Wohlfühlatmospähre

Wir denken besonders gern an die Abende bei Martin und Johanna zurück – denn es wurde nicht nur ausgiebig über Erfahrungen, Hochzeiten und Zukunftspläne gesprochen. Wir packten auch die Gitarre aus und spielten ein paar Songs – gemütlich auf der Couch. Eben fast wie bei einem kleinen Wohnzimmerkonzert.

Wir haben den Workshop in jeglicher Hinsicht sehr genossen, und sind ziemlich glücklich, dieses Projekt nun auch mit der nötigen fachlichen Kompetenz starten zu können. Auch auf menschlicher Ebene haben wir uns sehr wohl gefühlt und können Martin und seine Arbeit nur empfehlen. Wir freuen uns schon sehr darauf, euch bald mehr zu unseren Plänen erzählen zu können. Denn soviel sei vorab verraten: Es wird nicht nur bei Livemusik bleiben. 😉

Habt einen schönes Wochenende!
Hannes & Alex  

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